Grundprinzipien
Verstehen als Grundlage
Professionelles Handeln entsteht aus Beobachtung und Nachdenken. Orientierung bietet das Prinzip des „Denkens ohne Geländer“ nach Hannah Arendt. Urteilskraft wächst durch eigenständiges Fragen und die Freiheit von vorgefertigten Schablonen.
Reflexion von Rolle und Resonanz
Das eigene Tun wird aufmerksam verfolgt. Wirkung und Resonanz werden wahrgenommen. Ziel ist nicht Optimierung, sondern die Tiefe der professionellen Identität.
Arbeit an den Verflechtungen
Teams und Organisationen zeigen sich als lebendige Gefüge. Formale Strukturen, individuelle Verantwortung und verborgene Prozesse verflechten sich. Wer sie wahrnimmt, kann die Dynamik in der Welt erkennen und sich verantwortungsvoll darin bewegen.
Präsenz im Moment
Die Arbeit richtet sich auf das, was präsent ist: die Qualität der Begegnung, die emotionale Realität, die Klarheit des Denkens. Verantwortung entfaltet sich dort, wo Reflexion, Tiefenschärfe und praktische Erfahrung zusammentreffen.
Zeit für Reflexion
Am Institut wird Zeit bewusst genommen: zum Verweilen, Aushalten, Beobachten und Verstehen. So entsteht Raum für das Erscheinen von Phänomenen, die das Handeln prägen.